Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes


Generaldirektion Wasserstraßen und Schifffahrt -Außenstelle West-

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Inhalt: Datteln-Hamm-Kanal: Besonderheiten

Besonderheiten

Im Raum Hamm ist der nördliche Kanalseitendamm gleichzeitig Hochwasserschutzdeich der Lippe.

Über das Speisungsbauwerk zwischen der gestauten Lippe und der Kanalhaltung Hamm, gesteuert durch die Wasserverteilungsanlage an Schleuse Hamm, fließt dem Westdeutschen Kanalnetz im freien Gefälle Lippewasser zu. Die Entnahmemenge aus der Lippe darf bis zu 25 m3/s betragen. Infolge des Zuflusses in den DHK kann sich ein leichtes Gefälle (bis zu 0,30 m) zwischen Hamm und Datteln einstellen. Bei niedriger Lippewasserführung (unter 10 m3/s) wird das Speisungsbauwerk geschlossen. Die Wasserversorgung der westdeutschen Kanäle und die Sicherstellung einer Mindestwasserführung in der Lippe durch das Überleitungsbauwerk vom DHK zur Lippe unterhalb der Schleuse Hamm, findet dann allein durch die an den Kanalstufen vorhandenen Pumpwerke statt. Der Wasserbedarf der Haltung Werries wird ausschließlich durch das Pumpwerk Werries gedeckt.
Der Datteln-Hamm-Kanal unterliegt auf weiten Strecken den Einwirkungen des untertägigen Bergbaus, die in der Vergangenheit zu erheblichen Senkungen (bis zu 10 m) und dadurch bedingten Bauarbeiten geführt haben. Da auch in Zukunft Kohleabbau im Bereich der Kanaltrasse stattfindet, werden weiterhin bergbaubedingte Baumaßnahmen durchzuführen sein.