Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes


Generaldirektion Wasserstraßen und Schifffahrt -Außenstelle West-

Hier gelangen Sie direkt zum Inhalt der Seite.

 

Hauptnavigation:


Inhalt: Datteln-Hamm-Kanal: Alter und Ausbaustand

Alter und Ausbauzustand
Nachdem im Jahre 1905 die Wasserkraftnutzung der Lippe bei Hamm vom Staat Preußen gekauft worden war, wurde der Datteln-Hamm-Kanal (Hamm Datteln) zur Versorgung des 1899 eröffneten Dortmund-Ems-Kanals und des 1914 eröffneten RHK in den Jahren von 1910 bis 1914 gebaut. Das benötigte Speisungswasser fließt dem Datteln-Hamm-Kanal in freiem Gefälle aus der Lippe zu.
Der DHK war zugleich als Schifffahrtskanal für 600 t Schiffe bestimmt (Ersatz für die Mitte des 19. Jahrhunderts eingestellte Lippe Schifffahrt).
Von der ursprünglich geplanten Verlängerung bis Lippstadt wurde aufgrund fehlenden Verkehrsbedürfnissen nur die Strecke Hamm Schmehausen in den Jahren 1926 - 1933 fertig gestellt.
Knapp die Hälfte der Uferstrecken sind vor allem im Zuge der Beseitigung von Bergschäden mit Spundwänden ausgebaut, auf anderen Strecken, insbesondere im Westteil und oberhalb der Schleuse Hamm, ist noch das alte Trapez - Profil vorhanden.
Um den bereits zugelassenen größeren Schiffseinheiten das Befahren des DHK bis zur Schleuse Hamm durchgängig zu ermöglichen, wurde zwischen km 11,4 und km 15 (lfd. Baumaßnahmen) ein auf eine Stunde begrenzter Richtungsverkehr eingerichtet. Oberhalb der Schleuse Werries bis zum Kanalende wird der Schiffsverkehr je nach Bedarf von der Schleuse Werries geregelt.
Der Bundesverkehrswegeplan 2003 sieht die Fortführung des Ausbaus der Weststrecke von Datteln bis zum Hafen Hamm für 2,80 m abgeladene Großmotorgüterschiffe und Schubverbände vor.