Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes


Generaldirektion Wasserstraßen und Schifffahrt -Standort Münster-

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Inhalt: Das Prinzip der Kammerschleuse

Die Kammerschleuse schuf die technischen Voraussetzungen zur Kanalisierung von Flüssen sowie zur Verbindung bislang getrennter Wasserläufe. Mit ihr lässt sich der Wasserlauf wie mit Treppenstufen über Geländeunterschiede hinweg führen.
Die Kammerschleuse besteht aus einer Kammer, die an ihren Enden durch Tore gegen die anschließenden Kanalhaltungen abgeschlossen sind. Das Tor zur oberen Haltung ist das Obertor, das zur unteren das Untertor.
Oberhalb und unterhalb der Schleusen befinden sich Vorhäfen, in denen die Schiffe an Leitwerken anlegen können. Die Enden der Kammern mit den Torverschlüssen und Einrichtungen zum Füllen und Entleeren der Kammer nennt man Ober- und Unterhaupt. Den unteren Anschlag gegen die Schleusensohle nennt man Drempel.

Das Füllen und Leeren der Kammern erfolgt aus Ober- und Unterhaupt. Eine weitere Möglichkeit sind Umläufe, das sind Kanäle im Mauerwerk, die aus der oberen Torkammer seitlich abgehen und über dem Kammerboden ausmünden.