Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes


Generaldirektion Wasserstraßen und Schifffahrt -Außenstelle West-

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Inhalt: Alter und Ausbauzustand des SRK

1688

Der große Kurfürst erteilt der Stadt Kleve die Erlaubnis zum Bau einer Schifffahrtverbindung zum Rhein. Ein vorhandener Wassergraben, der Spoygraben, wird zum Schifffahrtskanal mit nur einer Kammerschleuse bei Brienen ausgebaut. Dieser mündet in den Griethauser Altrhein.

1809

Eine Überschwemmungskatastrophe zerstört die Schleuse und den Kanal. Als Ersatz wurde eine einfache Flutschleuse gebaut. Nachteil, die Schleuse konnte nur durchfahren werden, wenn der Wasserstand im Rhein und Kanal gleich hoch war.

1843

Bau einer neuen Kammerschleuse (51m lang und 6,90m breit) und Ausbau des Spoykanal für Schiffe bis zu 300to.

1907

Die dritte heute noch bestehende Schleuse (67m lang und 8,60m breit) wird gebaut und der Altrhein und Spoykanal verbreitert und vertieft. Dadurch können Schiffe bis 600to Tragfähigkeit (allerdings nicht voll abgeladen) den Schifffahrtsweg befahren.

1933

Die Schleuse bekam - im Zusammenhang mit Deichbauten - höhere Kammermauern und neue Tore, so dass von da an 1000-t-Schiffe den Kanal bis zum Höchsten Schifffahrtswasserstand des Rheins benutzen können. Die Fahrwassertiefe beträgt heute im Kanal 2,5 m, auf dem Griethauser Altrhein entspricht sie dem jeweiligen Wasserstand des Rheins am Pegel Emmerich zuzüglich 0,30 m. Durch die fortschreitende Erosion des Rheinbetts können die Schiffe aber monatelang den Klever Hafen nur mit Teilladungen anfahren. So ist zweifelhaft, ob die Wasserstraße für die Berufsschifffahrt benutzbar bleibt.