Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes


Generaldirektion Wasserstraßen und Schifffahrt -Standort Münster-

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Inhalt: Bundesverkehrswegeplanung in Deutschland

Bundesverkehrswegeplan 2003 (BVWP 2003)

Finanzierungs- und InfrastrukturDen heute gültigen Bundesverkehrswegeplan hat die Bundesregierung im Juli 2003 beschlossen. Er ist ein Investitionsrahmenplan und Planungsinstrument, jedoch kein Finanzierungsplan oder -programm. Für den Zeitraum 2001 - 2015 ergibt sich nach der Finanzierungs- und Investitionsstruktur des BVWP 2003 für die drei Verkehrsträger Schiene, Straße und Wasserstraße ein Finanzvolumen in der Größenordnung von 150 Mrd. €. Hierin sind die aus der LKW-Maut und aus den Schifffahrtsabgaben verfügbaren Investitionen für die Verkehrsinfrastruktur enthalten.
Auf die Erhaltung der Bestandnetze entfallen rund 83 Mrd. €. Der Anteil für die Erhaltungsinvestitionen an dem Gesamtinvestitionsvolumen steigt gegenüber dem
BVWP 1992 von 46 % auf nahezu 56 %. Für den Neu- und Ausbau der Schienenwege des Bundes, der Bundesfernstraßen und der Bundeswasserstraßen sind rund 66 Mrd. € (ohne Planungsreserve) vorgesehen.…….. mehr zum Bundesverkehrswegeplan 2003

 

Verkehrsprognose 2015

Grundlage für den aktuellen BVWP 2003 war eine vom Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung in Auftrag gegebene Studie über die Entwicklung im deutschen Personen- und Güterverkehr für das Jahr 2015: die Verkehrsprognose 2015
Sie wurde notwendig zur Überarbeitung des aus dem Jahr 1992 stammenden Bundesverkehrswegeplans und zur Bewertung von Verkehrsinfrastrukturprojekten.
Nach einer Grobeinschätzung der Verkehrsnachfrage wächst die Güterverkehrsleistung in Deutschland um voraussichtlich 64 %. Gemessen wurde der Stand von Grobeinschätzung der Verkehrsnachfrage1997 bis zum Prognosejahr 2015. Dabei wird das Wachstum überwiegend im Straßenverkehr stattfinden, Eisenbahn und Binnenschiff wachsen nur unterproportional.
Aus dem Prognosevergleich der Verkehrsleistung (tkm) zum Transportaufkommen (t) fällt auf, dass die Verkehrsleistung deutlich stärker wächst. Also wachsen die Transportwege, was an sich ein Vorteil für Eisenbahn und Binnenschiff als Verkehrsmittel für lange, ungebrochene Strecken ist.
Die Nachfrage nach Verkehrsleistungen wird somit erheblich zunehmen. Ein derartiger Zuwachs wird jedoch die Engpassproblematik der Straße verschärfen. Der Ausbau der Verkehrsinfrastruktur einschließlich der Einrichtung von Telematiksystemen zur Steigerung der Nutzungseffizienz wird dieses Wachstum nur zum Teil bewältigen können. Somit sind Einbußen der Transportqualität zu befürchten. Es sind vitale Interessen der gesamten Volkswirtschaft betroffen, wenn die Straße zum Engpass der logistischen Transportkette zu werden droht.
Vor diesem Hintergrund kommt es entscheidend darauf an, die Nutzungsmöglichkeiten von Schiene und Wasserstraße im Güterverkehr zu verbessern, so dass diese Verkehrsträger einen möglichst großen Anteil vom prognostizierten Zuwachs aufnehmen können und alle Verkehrsträger in einem leistungsfähigen Gesamtsystem zu integrieren. …………… mehr zur Verkehrsprognose 2015


Verkehrsprognose 2025

Seit November 2007 liegt eine neue Studie vor: Die Prognose der deutschlandweiten
Verkehrsverflechtungen 2025. Sie erweitert den Planungshorizont gegenüber der dem Bundesverkehrswegeplan (BVWP) 2003 zu Grunde liegenden Verkehrsprognose 2015. ...... mehr zur Verkehrsprognose 2025